Pfotenentzündungen bei Hund und Katze – Ursachen und Behandlung
Leckt Ihr Tier ständig an den Pfoten? Sind die Zwischenzehenräume gerötet oder geschwollen? Das Belecken der schmerzenden Pfote verschlimmert die Entzündung weiter – ein Kreislauf, der sich ohne Behandlung der eigentlichen Ursache kaum durchbrechen lässt. Ob Hund oder Katze – Pfotenentzündungen haben meist eine behandelbare Grundursache.
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Die häufigsten Krankheitsbilder
Pfotenentzündungen sind immer ein Symptom – kein eigenständiges Krankheitsbild. Diese fünf Ursachen stecken bei Hund und Katze am häufigsten dahinter.
Allergie
Die häufigste Ursache überhaupt. Futtermittel-, Pollen- oder Kontaktallergene können die Pfoten dauerhaft entzünden, besonders die empfindlichen Zwischenzehenräume.
Bakterielle Infektion
Kleine Wunden oder aufgekratzte Stellen bieten Bakterien idealen Lebensraum. Pyodermien gehören häufig sekundär zu den Ursachen, die Pfotenentzündungen aufrechterhalten, und müssen gezielt behandelt werden.
Fremdkörper
Ein einziger Grashalm, der sich in die Pfote gebohrt hat, kann zu einer schmerzhaften Entzündung führen. Grannen sind besonders tückisch – sie wandern tief ins Gewebe und bleiben oft unentdeckt.
Pilzinfektionen
Malassezia siedelt sich bevorzugt in den feuchten Zwischenzehenräumen an. Meist tritt die Pilzinfektion als Folge einer anderen Grunderkrankung auf.
Chronische Fälle
Pfotenentzündungen sind häufig chronisch und beeinträchtigen das Wohlbefinden des Tieres stark. Eine genaue Ursachenabklärung durch einen Spezialisten ist deshalb entscheidend.
Hormonelle Ursachen
Wiederkehrende oder langanhaltende Pfotenprobleme können auch hormonell bedingt sein, z. B. durch Morbus Cushing (Cortisolüberschuss) oder eine Schilddrüsenunterfunktion.
Fachbegriffe einfach erklärt
Diese Begriffe begegnen Ihnen, wenn es um Pfotenentzündungen bei Hund und Katze geht.
Wann sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen?
Bitte ankreuzen, was auf Ihr Tier zutrifft. Ab zwei Häkchen kann eine tierdermatologische Untersuchung sinnvoll sein.
- Tier leckt oder knabbert ständig an den Pfoten
- Zwischenzehenräume gerötet, geschwollen oder nässend
- Keine Besserung nach 2 Wochen
- Knötchen oder Zysten zwischen den Zehen sichtbar
- Mehrere Pfoten gleichzeitig betroffen
Das klingt nach einem Fall für die Tierdermatologie.
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Pfotenentzündungen bei Hund oder Katze haben fast immer eine behandelbare Grundursache. Eine gründliche Untersuchung ist der erste Schritt zur dauerhaften Verbesserung.
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